Die Idee des Transfersozialplanes und die STEP Personalentwicklungsgesellschaft
Wenn bisher Arbeitgeber und Betriebsrat bei Personalanpassungen Sozialpläne aushandelten, regelten diese meist die Höhe der Abfindungen. Doch Abfindungen sind kaum geeignet, eine drohende Arbeitslosigkeit für den betroffenen Arbeitnehmer abzuwenden. Die neue Beschäftigung bleibt meist verschlossen.
Die Chemiearbeitgeber und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben daher die Idee des Transfersozialplanes entwickelt.
Die von Arbeitslosigkeit bedrohten Arbeitnehmer sollen nicht mehr vorrangig durch Geld abgefunden werden. Ein Teil der Abfindungssumme trägt ein System aus Beratungs-, Vermittlungs- und Qualifizierungsleistungen. Diese sollen helfen einen schnellen Transfer in eine neue Beschäftigung zu erreichen.
Die Chemiearbeitgeber in Rheinland-Pfalz haben sich an der STEP Personalentwicklungsgesellschaft mbH, Ludwigshafen, beteiligt. Sie unterstützt Unternehmen der chemischen Industrie und anderer Industriezweige bei der Personalanpassung durch Transfermaßnahmen. Bewerbertraining, Kontakte zu Arbeitgebern und individuelle Betreuung sollen die Vermittlung einer Anschlussbeschäftigung beschleunigen.
Die STEP bietet ihren Service überregional an.




