Die Tarifverhandlungen für die fast 100 000 Beschäftigten der Chemie-Industrie im Südwesten sind ohne Ergebnis beendet worden. Die Arbeitgeber sehen angesichts von zweistelligen Umsatzeinbrüchen 2009 und einer voraussichtlich nur langsamen Erholung in diesem Jahr keinen Spielraum für Einkommenserhöhungen.
Die Gewerkschaft IG BCE sieht dies anders und will sich mit Blick auf eine bessere Entwicklung als in anderen Branchen nicht mit einer Nullrunde zufrieden geben. SWR 1 Thema heute analysiert vor den entscheidenden bundesweiten Verhandlungen der kommenden Woche in Würzburg die Lage der Branche und versucht mögliche Kompromisse zu erahnen.
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