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Netzwerk für Naturwissenschaften

Bildungschancen sind Lebenschancen. In ganz Rheinland-Pfalz setzen sich engagierte Vertreter von Schulen, Hochschulen und Wirtschaft für einen besseren naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen ein.

An vielen Orten machen Initiativen und Arbeitsgemeinschaften Chemie für Schüler erlebbar und stellen sie als faszinierende Naturwissenschaft dar. Viele dieser Initiativen sind aber über die Region hinaus nicht bekannt. Projekte überregional bekannt machen, voneinander lernen und vermeiden, dass bereits Bewährtes neu erfunden werden muss - das ist Aufgabe der Netzwerke für Naturwissenschaften.

Grundschule

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium, die Chemieverbände, Vertreter der SINUS-Schulen (Steigerung der Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts) und viele weitere Akteure begründeten 2008 ein Netzwerk für Naturwissenschaften. In regelmäßigen Arbeitstreffen legen sie fest, wie Naturwissenschaften an der Grundschule voran gebracht werden können.

weiterführende Schulen

Die Chemieverbände luden im März 2004 gemeinsam mit der BASF Vertreter aus Hochschule und Industrie zum Workshop ein. Hochschule und Industrie stellten ihre Projekte zur Stärkung des naturwissenschaftlichen Unterrichts vor. Sie diskutierten mit Lehrern und Eltern und vereinbarten, welche Projekte in ganz Rheinland-Pfalz verbreitetw erden sollen und wie das geschehen kann.

Wenn ein Englischlehrer Chemie unterrichten muss

Immer häufiger werden Lehrer, die Chemie oder Physik nicht studiert haben, von ihrem Schulleiter aufgefordert, diese Fächer zu unterrichten. Fachlehrer fehlen. In den Hauptschulen scheiden rund 300 so genannte Zehnkämpfer aus. Das sind Lehrer, die alle Fächer unterrichten können und dürfen.
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