Wir investieren in die Zukunft:

Ausbildung und Beruf

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, sind die Unternehmen auf qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen. Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland-Pfalz engagiert sich deshalb für eine moderne Berufsausbildung und unterstützt die Ausbilder in den Mitgliedsunternehmen.

Digitale Kompetenzen in der Berufsausbildung

Digitale Fähigkeiten in Ausbildungsberufen der Chemie- und Pharmabranche nehmen eine zentrale Rolle ein. So gibt es in der Ausbildung zum Chemikanten die Wahlqualifikation „Digitalisierung und vernetzte Produktion“. Auch in den Elektroberufen wurden digitale Inhalte mit der Berufsbildposition „Digitalisierung der Arbeit, Datenschutz und Informationssicherheit“ sowie optionalen Zusatzqualifikationen verstärkt.

Inhalte und Ressourcen zur Digitalisierung in der Ausbildung

Für detaillierte Informationen über diese Änderungen, einschließlich der Auswirkungen auf Lehrpläne, Prüfungen und die Vermittlung digitaler Kompetenzen im Betrieb, besuchen Sie die Webseite "Elementare Vielfalt". Hier finden Sie umfangreiche Ressourcen wie FAQs, Videos und Download-Material, die helfen, die neuen digitalen Anforderungen in der Ausbildung effektiv umzusetzen.

Wahlqualifikation Digitalisierung in der Ausbildung zum Chemikanten

Start-Programm der Chemiebranche: Ein Schritt nach vorn für Jugendliche ohne Ausbildungsplatz

Wir fördern Jugendliche für eine erfolgreiche Berufsausbildung

Das "Start"-Programm der Chemie-Unternehmen, das seit 10 Jahren besteht, richtet sich an Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, und die notwendigen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung noch nicht erfüllen.

"StartPlus": Unterstützung für KMUs und gezielte Hilfe für Jugendliche

Mit der Mittelstandsinitiative "StartPlus" erweitert sich der Rahmen des "Start"-Programms. "StartPlus" konzentriert sich auf die organisatorische und finanzielle Unterstützung kleiner und mittlerer Betriebe (bis zu 500 Beschäftigte), die nicht in der Lage sind, die erforderliche pädagogische Betreuung der Jugendlichen eigenständig zu gewährleisten. In Kooperation mit dem CJD bietet "StartPlus" in Rheinland-Pfalz eine wichtige Plattform für Jugendliche und junge Erwachsene, die noch nicht ausbildungsreif sind und bisher keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.

“PreStart”-Integration von Flüchtlingen

Die Integration von Flüchtlingen in Arbeitsmarkt und Gesellschaft ist eine der zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Die nach Deutschland Geflüchteten bringen – wie alle Menschen – enorme Potenziale mit sich. Um sie zu heben, bedarf es jedoch einer gesamtgesellschaftlichen Kraftanstrengung, die konsequent, schnell und investitionsbereit auf die „Bildung“ der neu Angekommenen im besten Sinne des Wortes setzt: die Befähigung jedes Einzelnen zur Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, zur Führung eines selbstbestimmten Lebens. Bildung ist, so verstanden, zentrales Integrationsvehikel und Eckpfeiler einer vorausschauenden Flüchtlingspolitik.

 

Fördermöglichkeiten in der Chemie- und Pharmabranche  

Fachkräfteradar

Der Fachkräfteradar ist eine Talent-Sharing-Plattform für die Weiterempfehlung von qualifizierten Fachkräften innerhalb der Chemie-Branche. Er bringt Mitarbeitende der chemisch-pharmazeutischen Industrie, deren Arbeitsverhältnis aus betrieblichen Gründen endet (z. B. wegen Restrukturierung, Betriebsschließung) und Mitgliedsunternehmen der Branche mit Fachkräftebedarf zusammen. Gleiches gilt für Auszubildende, die nach der Ausbildung nicht übernommen werden können. So soll Arbeitslosigkeit verhindert und Fachkräfte in der Branche gehalten werden.

Der Fachkräfteradar ist für Beschäftigte von Mitgliedsunternehmen der Chemie-Arbeitgeberverbände kostenfrei. Er wird gefördert vom Unterstützungsverein der Chemischen Industrie (UCI), einer gemeinsamen Einrichtung der Chemie-Sozialpartner.

 

Zum Fachkräfteradar 

Berufskompass Chemie: Weiterbildung und Perspektiven in der Chemiebranche

Nach der Ausbildung endet nicht der berufliche Weg. Der "Berufskompass Chemie" in Rheinland-Pfalz bietet wertvolle Einblicke in Weiterbildungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven in der Chemie- und Pharmaindustrie.

Informationsaustausch und Workshops für Berufseinsteiger

In unseren Veranstaltungen erhielten junge Berufstätige und frisch Ausgelernte die Chance, sich über die Vielfalt der Weiterbildungswege zu informieren und mit erfahrenen Fachkräften auszutauschen. Workshops und Diskussionsrunden beleuchteten wichtige Themen wie die Vereinbarkeit von Arbeit und Weiterbildung, Fördermöglichkeiten und boten einen umfassenden Überblick über verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. Einblicke in die Informationsveranstaltungen zwischen 2013 und 2023 gibt es unter dem folgenden Link.

mehr über den Berufskompass lesen

Arbeitskreis Berufsausbildung

Hier tauschen sich Ausbildungsverantwortliche aus den Mitgliedsunternehmen zur betrieblichen Berufsausbildung aus. Es werden Fragen zur Fachkräftesicherung diskutiert und Beispiele erfolgreicher Ausbildungspraxis besprochen. Die Ergebnisse fließen in die Gremien des Bundesarbeitgeberverbandes (BAVC) ein, um branchenweite Standards und politische Empfehlungen zu formulieren, die unsere Mitgliedsunternehmen unterstützen.

In der Regel finden die Sitzungen in einem Ausbildungsunternehmen statt. Dadurch sind anschauliche Einblicke in die gelebte betriebliche Berufsausbildung möglich. Aktuelle bildungspolitische Fragestellungen und fachspezifischer Input durch Expertenvorträge runden die Tagesordnung der Treffen ab.

Auf der Tagesordnung stehen zum Beispiel Informationen zur Novellierung des Berufsbildungsgesetzes, zur Entwicklung der kaufmännischen Berufe sowie Azubi-Recruiting Trends. Wie sich die betriebliche Ausbildung durch die zunehmende Technisierung und Digitalisierung verändern wird, ist ein Thema, das in letzter Zeit deutlich Einfluss auf die Ausbildungsdiskussion gewinnt. Das betrifft nicht nur die klassischen technischen Berufe, sondern auch die Kaufmännischen.

Für die betriebliche Ausbildung bedeutet dies: Wie sieht Ausbildung 4.0 aus? Ausbildung der Zukunft bedeutet nicht nur neue oder angepasste Ausbildungsordnungen zu erlassen, vielmehr geht es um die Ausbildungsfähigkeit insbesondere der kleineren Unternehmen. Denn Ausbildung sichert die fachliche Zukunft eines Unternehmens.

Und die Ausbildung muss, wenn man es so ausdrücken will, die Zukunft schon vorwegnehmen: Wie sehen die künftigen Arbeitsgebiete der Azubis aus? Welche Anforderungen werden dann gefragt sein? Welche Technologien werden die Arbeit bestimmen? Welche Kompetenzen erfordert dies? Nur einige Fragen, denen sich die betriebliche Ausbildung stellen muss.